WILLKOMMEN

DAS ZIEL?

RAUCHSTOPP
NICHTRAUCHEN
NICHTRAUCHER /IN
RAUCHFREI


Rauchstop ist einfach - Ohne Zwang - Ohne Gewichtszunahme - Rein pflanzlich.  




Nichts einfacher als das.




Eine suspekte, um nicht gar zu sagen, unverhältnismässige Aussage? Nun, viellicht ist die Aussage tatsächlich etwas gewagt. So paradox es tönen mag. Eine rauchende Person kann es sich ebensowenig vorstellen, wie es ist, nicht zu Rauchen, wie eine nichtrauchende Person es sich vorstellen kann, wie es ist, die ganze Zeit zu Rauchen. Um den Wunsch zur Unabhängigkeit vom Nikotin-Tabak zu verwirklichen, braucht es nicht wirklich viel. Es fängt damit an, sich zu entscheiden. Ja oder Nein. Ganz einfach oder. Die Entscheidung kann einfach so stattfinden. Sie kostet nichts, schmerzt nicht, verursacht nichts. Es ist eine einfache Entscheidung. Um diese Entscheidung treffen zu können, stellen Sie sich einfach ein paar Fragen, und das unabhängig von allen Sucht-Ängsten, Machbarkeits-Studien oder sonstigen Hindernissen, die sich Ihnen in den Weg stellen könnten. Fragen Sie sich einfach was Sie wählen würden, könnten Sie FREI wählen. Ja oder Nein.

Diese Fragen sollten Sie sich beantworten:

1. Will ich den Rest meines Lebens rauchend verbringen?

2. Will ich noch einmal einen Lebensabschnitt erleben, in dem ICH und meine Welt das Wichtigste sind und nicht meine Sucht, die Tabak-Zigarette?

3. Will ich noch einen rauchfreien Lebensabschnitt erleben, solange ich das Geschenk des Lebens sozusagen in den eigenen Händen halte?

Treffen Sie Ihre Entscheidung für sich selber. Folgen Sie Ihrem Gefühl und Ihrem Herzen.

Finden Sie es heraus:

Will ich MEINE Welt? Ja oder Nein.

Ihre Antwort ist Nein
Ok. Sie haben sich so ihre Gedanken gemacht und eine Entscheidung getroffen. Wenn Sie weiterrauchen wollen, wohlan, auch dann viel Glück auf Ihrem weiteren Lebensweg. Machen Sie's gut. Es gibt ja mittlerweile sogar Versicherungen, die Ihnen die doppelte Rente auszahlen werden, weil Sie als rauchende Person möglicherweise früher sterben werden.

Ihre Antwort ist Ja
Sie wollen gar nicht mehr weiterrauchen. Super. Um ganz ehrlich zu sein, haben Sie damit schon die Hälfte geschafft. Denn, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ohne Willen ist es enorm schwierig um nicht zu sagen fast unmöglich. Mit Willen ist alles möglich. Sie haben sich für den rauchfreien Lebensabschnitt entschieden. Da bleibt nur noch eines zu sagen:

TUN SIE ES. HOLEN SIE SICH IHRE WELT ZURÜCK. SIE WERDEN ES NIE BEREUEN.



Sie haben ihre Entscheidung nun getroffen und beabsichtigen, dem Nikotin-Tabak den Rücken zu kehren. Toll. Wie schon erwähnt haben Sie damit die erste Hälfte der Aufgabe geschafft. Bitte beachten Sie das Wort Aufgabe, das in diesem Falle hier sogar wortwörtlich zutrifft. Sie möchten etwas aufgeben. Den Wunsch dazu haben Sie bereits geäussert. Das heisst die Hälfte haben Sie bereits losgelassen. Bleibt also nur noch die zweite Hälfte. Hier stehen Ihnen zwei Möglichkeiten offen, diejenige "mit" Zwang und diejenige "ohne" Zwang (also um ganz ehrlich zu sein "fast ohne" Zwang, denn ein wenig Gegenwehr braucht es in der ersten Woche schon gegen die Rauchsucht, danach kann jedoch gänzlich auf sämtliche Zwänge verzichtet werden).

"Mit Zwang" bedeutet, NIE MEHR zu rauchen. Ob Sie nun vorerst süchtig bleiben und Ihre Nikotinsucht mittels Kaugummis, Pflastern, Sprays oder was auch immer befriedigen, oder auch nicht, Sie dürfen auf keinen Fall mehr rauchen. Ihre Rauchsucht wird mittels unerbittlichem Zwang in einen abgesperrten Zwinger verbannt, aus dem es kein Entkommen gibt, ohne Ihre Einwilligung. Und hier ist Ihr grösster Stolperstein. Ihre Einwilligung. Jeden künftigen Impuls Ihrer "Lust zu rauchen" werden Sie künftig mit allen Mitteln unterdrücken müssen, um Ihre Einwilligung zum Weiterrauchen nicht wieder zu erteilen. Egal was Sie fühlen, was Sie möchten oder wozu Sie Lust haben. Mit unerbittlichem Zwang werden Sie dafür sorgen, dass Sie diesbezüglich keine Gefühle zulassen wollen, Ihre Wünsche nicht befriedigen möchten und Ihrer diesbezüglichen Lust keinen Raum mehr verschaffen werden. Nun. In diesem Falle haben Sie wissenschaftlich erwiesen eine 5%-ige Chance, einen nachhaltigen Rauchstop zu schaffen. NUR 95% aller Rauchstopwilligen, die es mit der "Zwangsmethode" versuchen, der Nikotinsucht den Rücken zu kehren, werden rückfällig und erreichen ihr Ziel nicht. Warum? Durch die konsequente Unterdrückung der "Lust zu Rauchen", die auch viele Jahre nach dem Rauchstop noch auftauchen kann, was ja auch normal ist, denn diese Gewohnheit haben Sie ja lange, sehr lange oder sehr sehr lange gepflegt. Sie müssen, wohl oder übel, daraus herauswachsen. Wenn Sie also die "Lust zu Rauchen" immer zwangshaft unterdrücken, obwohl diese auch nach 28 Jahren der Abstinenz wieder auftauchen kann, weil sie wegen der Unterdrückung nie ausheilen konnte, so mag es sein, dass Sie irgendwann, irgendwie und irgendwo halt doch Ihre Einwilligung erteilen, Ihrer "Lust zu Rauchen" nachzugeben, was sich fatal auswirken kann, denn sobald Sie Ihrem Körper wieder Nikotin zuführen, fahren Sie dort weiter, wo Sie aufgehört haben. Diese Tatsache also ist der Stolperstein für lediglich 95% der Rauchstopwilligen Personen, die einen oder mehrere Versuche wagen, dem Nikotin-Tabak den Rücken zu kehren. Also viel Glück auf Ihrem künftigen Weg, falls Sie die Zwangsmethode für sich wählen. Sie werden es schaffen. Auch Sie werden zu den 5% gehören, die den nachhaltigen Ausstieg aus der Nikotinsucht schaffen. Viel Glück.

Oder doch nicht? Es gibt Personen, die nach mehreren Jahrzehnten, 20, 30 oder gar 40 Jahren Tabak-Abstinenz genau dort weiterfahren, wo sie aufgehört haben, wenn sie wieder einmal nachgeben. Wer ist schon immer stark. Gemäss Aussage von vielen Ex-Rauchenden, die mit der "Zwangsmethode" aufgehört haben, haben sie immer wieder einmal Lust auf eine Zigarette, auch nach vielen Jahren, haben noch dieselbe Sehnsucht wie dazumals, als sie noch rauchten. Sie glauben noch immer, dass eine Zigarette GUT schmeckt und wünschen sich oftmals nach dem Essen oder zu einem Drink eine Zigarette. Natürlich wird diese Lust konsequent unterdrückt bzw. es wird konsequent auf die Zigarette verzichtet, doch ist es oftmals so, dass sie in den meisten Fällen niemals ganz weggeht, also latent immer noch vorhanden ist, auch nach Jahrzehnten.

Haben Sie auch schon versucht, das Rauchen aufzugeben? Einmal oder gar mehrmals? Nun. Immerhin. Wer wagt gewinnt. Irgendwann. Dass Sie nun diese Zeilen lesen, zeigt mit 100%iger Sicherheit, dass dieses "irgendwann" JETZT sein könnte. Denn hier finden Sie eine Alternative zur "Zwangsmethode". Sie dürfen weiterrauchen, soviel Sie wollen. Solange Sie wollen. Wann Sie wollen. So oft Sie wollen. Oder auch nicht, wenn Sie nicht wollen. Die Entscheidung liegt immer bei Ihnen. Mit einer einzigen Einschränkung. Sie verzichten ein und für allemal auf den Nikotin-Tabak und rauchen fortan nur noch Ersatztabak. Ja Sie haben richtig gelesen. Sie werden fortan einen Ersatztabak rauchen, welcher Ihnen gestattet, soviel zu rauchen, wie Sie wollen, ohne dass Sie immer von Neuem wieder abhängig zu werden. Dass Sie nachgeben dürfen, leitet einen nachhaltigen Heilungsprozess ein, der eines Tages dazu führt, dass Sie aus vollständig freiem Willen entscheiden werden: Ich habe keine Lust, zu Rauchen. In diesem Moment wird die "Lust zu Rauchen" vollständig geheilt sein und nie mehr zurückkehren. Was für ein grossartiger Moment für eine Ex-rauchende Person, die sich noch gut daran erinnert, dass es einmal eine Zeit gab, wo die Vorstellung, nicht mehr zu Rauchen, unerreichbar schien.

Dennoch müssen Sie wissen, dass zwischen dem Moment, wenn Sie Ihre letzte Nikotin-Tabak-Zigarette rauchen und dem Moment, in dem Sie sich von freiem Herzen wieder entscheiden können, ob Sie Lust haben zu Rauchen oder nicht, Jahre vergehen, obwohl Ihre Zuwendung zum Ersatztabak nur in den ersten Wochen intensiv sein wird.

Während der ersten Woche nach dem Nikotintabak-Rauchstopp gilt es die physische (körperliche) Nikotinabhängigkeit zu überwinden. Danach bleibt noch die psychische (seelische) Sucht der "Lust zu Rauchen" erhalten, denn diese sind zwei vollkommen unterschiedliche Abhängigkeiten. Die physische Abhängigkeit besteht ausschliesslich aufgrund der Nikotinsucht, welche Sie alle paar Minuten daran erinnert, dass Sie rauchen wollen, d.h. dass Sie den körperlichen Nikotinpegel wieder auffüllen. Nehmen Sie dem Körper das Nikotin weg, haben Sie während 7-10 Tagen Entzugserscheinungen, denen nicht nachgegeben werden darf. Danach kümmert es den Körper nicht mehr, ob Nikotin zugeführt wird oder nicht, die Abhängigkeit ist überwunden. Die psychische Abhängigkeit "Lust zu Rauchen" haben Sie sich als Gewohnheit über einen längeren Zeitraum angeeignet, d.h. um diese Gewohnheit wieder loszulassen, braucht es ebenso einen längeren Zeitraum.

Die Überwindung der physischen Abhängigkeit ist bei beiden Methoden, der Zwangsmethode und der Methode ohne Zwang, am schwierigsten, denn Sie müssen einige Male Ihre ganze Kraft aufbieten, um keinen Nikotintabak zu rauchen, weil zu diesem Zeitpunkt ist Nikotin und Rauchen für Sie noch identisch. Haben Sie erst einmal 5 Tage überstanden, sind Sie von Ihrem Ziel, der Heilung von der Nikotin-Sucht, nur noch 2-3 Tage entfernt, denn solange etwa dauert der körperliche Entzug. Nach 5 Tagen sind Sie schon ziemlich versiert, was Ihre Standhaftigkeit betrifft, keinen Nikotintabak anzurühren. Haben Sie die ersten 7 Tage überstanden, sind Sie eigentlich schon frei vom Nikotintabak. Es gibt keine Suchtattacken mehr, die überstanden werden müssen. Die erste grosse Erleichterung auf dem Weg ins rauchfreie Dasein ist erreicht, auch wenn Sie Ersatztabak konsumieren sollten. In Bezug auf den Nikotintabak sind Sie nun eine Nichtrauchende Person. Fortan benutzen Sie Ersatztabak, um Ihre "Lust zu Rauchen" auf rein psychologischer Ebene zu befriedigen bzw. derselben nachzugeben. Sie können körperlich nicht mehr süchtig werden und können sich nun, ganz entsprechend Ihren eigenen Bedürfnissen, den Zeitraum zugestehen, den Sie individuell benötigen, um ziemlich locker von der Nikotintabak-Zigarette loszukommen. Es besteht keinerlei Druck wegen einer Rückfallgefahr, da Sie nachgeben können sooft Sie wollen, ohne das Geringste zu riskieren.

Ich fühle mich heute, 11,5 Jahre nach dem Rauchstop, in allem fähig, ohne Halt in der Hand zu mir selber zu stehen. Es ist mir gelungen, sämtliches Suchtverhalten abzulegen und den Lebensweg meiner Wahl einzuschlagen. Und ich bin mir jederzeit bewusst, dass ich, wenn ich mich wohlig in der Sonne aale, mir mein Leben zurückgeholt habe.

Priska Lenherr




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